Marktüberblick: Was kosten Immobilien in Günzburg?
Der Immobilienmarkt in Günzburg zeigt sich derzeit gut ausbalanciert. Nach einer Phase moderater Preisrückgänge in den Jahren 2022 und 2023 haben sich die Werte mittlerweile stabilisiert. Besonders das Haussegment verzeichnet eine gefestigte Nachfrage, während sich die Wohnungspreise zuletzt etwas ruhiger entwickelten. Die Stadt profitiert von ihrer Lage zwischen Ulm und Augsburg sowie einer soliden wirtschaftlichen Struktur, die insbesondere Familien und Berufspendler anspricht.
Gefragt sind vor allem freistehende Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen in zentraler oder naturnaher Lage. Die nachfolgenden Abschnitte bieten eine kompakte Übersicht zu Preisniveaus, regionalen Unterschieden und zukünftigen Entwicklungen.
Aktuelle Hauspreise in Günzburg
In Günzburg bleibt das Kaufinteresse für Häuser auf konstantem Niveau. Die Preise orientieren sich an Lage, Baujahr und energetischem Zustand – mit leichtem Aufwärtstrend im oberen Marktsegment.
📶 Durchschnittlicher Angebotspreis (Q3 2025): 3.662 €/m²
📶 Preisspanne: 3.228 – 4.347 €/m²
📶 Veränderung Vorquartal: –2,7 % (–101 €/m²) gegenüber Q4 2025
📶 Jahresentwicklung: +1,9 % (+68 €/m²) gegenüber Q1 2025
📶 Zweijahresentwicklung: –4,8 % (–185 €/m²) gegenüber Q1 2024
📶 Markttrend: überwiegend stabile Preise mit leichten Schwankungen
📶 Preisvolatilität: 91,92 €/m² – normale Schwankungsbreite

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Aktuelle Wohnungspreise in Günzburg
Eigentumswohnungen sind in Günzburg in fast allen Ortsteilen gefragt – vom Single-Apartment bis zur familienfreundlichen Etagenwohnung mit Balkon. Lage, Ausstattung und Baujahr sorgen für eine große Preisspanne, wie der Marktüberblick zeigt.
📶 Durchschnittlicher Angebotspreis (Q3 2025): 3.380 €/m²
📶 Preisspanne:2.999 – 4.998 €/m²
📶 Veränderung Vorquartal: +0,5 % (+18 €/m²) gegenüber Q4 2025
📶 Jahresentwicklung: +2,3 % (+75 €/m²) gegenüber Q1 2025
📶 Zweijahresentwicklung: +3,1 % (+102 €/m²) gegenüber Q1 2024
📶 Markttrend: leicht steigendes Preisniveau
📶 Preisvolatilität: 88,76 €/m² – stabiler Markt mit normaler Streuung
Immobilienpreise im Umkreis von Günzburg
Auch im direkten Umland zeigt sich ein überwiegend moderates Preisniveau. Die Werte liegen je nach Gemeinde leicht über oder unter dem Niveau von Thannhausen.
🏠 Leipheim: 3.502 €/m²
🏠 Bubesheim: 3.497 €/m²
🏠 Kötz: 3.291 €/m²
🏠 Burgau: 3.318 €/m²
🏠 Rettenbach: 3.400 €/m²
🏠 Offingen: 3.274 €/m²
Immobilienpreisentwicklung: Prognose & Trends
Der Immobilienmarkt in Günzburg zeigt sich Anfang 2026 insgesamt stabil – mit leicht positiven Tendenzen, insbesondere im Wohnungssegment. Während die Hauspreise im letzten Quartal rückläufig waren, verzeichnen Eigentumswohnungen einen moderaten, aber kontinuierlichen Anstieg.
Die Nachfrage bleibt solide, getragen von einer familienfreundlichen Infrastruktur, einer guten Anbindung an Ulm und Augsburg sowie dem vergleichsweise noch moderaten Preisniveau. Sowohl Eigennutzer als auch Kapitalanleger blicken wieder verstärkt auf den Markt.
📌 Empfehlung für Käufer:
Wer in Günzburg kaufen möchte, sollte gezielt auf Lage, Bauzustand und Preisentwicklung achten. Aufgrund der stabilen Nachfrage bieten sich langfristig attraktive Wertperspektiven.
📌 Empfehlung für Verkäufer:
Eigentümer profitieren aktuell von einem stabilisierten Markt. Besonders gepflegte Häuser oder gut geschnittene Wohnungen lassen sich bei realistischer Preisgestaltung weiterhin gut vermarkten.
Welche Faktoren beeinflussen die Immobilienpreise in Günzburg?
Die Preisentwicklung am Günzburger Immobilienmarkt wird von verschiedenen Faktoren bestimmt – sowohl auf der Angebots- als auch auf der Nachfrageseite. Dazu gehören unter anderem:
- die Anzahl verfügbarer Objekte (Häuser, Wohnungen, Grundstücke)
- Baukosten, energetische Anforderungen und gesetzliche Vorgaben
- Zinsniveau, Einkommen, Haushaltsstrukturen und demografische Entwicklung
- Infrastrukturprojekte, Verkehrsanbindung und die wirtschaftliche Lage der Stadt
Ob die Preise steigen, stagnieren oder sinken, hängt maßgeblich vom Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage ab. Auch externe Einflüsse wie konjunkturelle Entwicklungen, politische Entscheidungen oder Förderprogramme können die Preisbildung beeinflussen – direkt oder indirekt.




