Marktüberblick: Was kosten Immobilien in Neu-Ulm?
Neu-Ulm profitiert als bayerische Schwesterstadt von Ulm von einer attraktiven Lage, solider Infrastruktur und wirtschaftlicher Verflechtung mit dem gesamten Donau-Iller-Raum.
Die Stadt bietet ein vielfältiges Immobilienangebot – von kernsanierten Altbauwohnungen bis zu Neubauhäusern im Grünen – und zieht sowohl Eigennutzer als auch Kapitalanleger an.
Der Immobilienmarkt zeigt sich insgesamt stabil mit differenzierter Preisstruktur. Besonders gut ausgestattete Objekte in zentrumsnahen oder verkehrsgünstigen Lagen erzielen weiterhin hohe Nachfrage.
Aktuelle Hauspreise in Neu-Ulm
In Neu-Ulm bewegen sich die Kaufpreise für Häuser auf konstant hohem Niveau. Die nachfolgenden Daten bieten einen präzisen Überblick über die aktuellen Entwicklungen.
📶 Durchschnittlicher Angebotspreis (Q3 2025): 4.416 €/m²
📶 Preisspanne: 3.871 – 6.037 €/m² (abhängig von Lage, Größe und Zustand)
📶 Veränderung Vorquartal: –3,6 % (–165 €/m² gegenüber Q4 2025)
📶 Jahresentwicklung: –1,1 % (–51 €/m² gegenüber Q1 2025)
📶 Zweijahresentwicklung: +1,6 % (+69 €/m² gegenüber Q1 2024)
📶 Markttrend: leicht rückläufig, Stabilisierung auf mittlerem Preisniveau
📶 Preisvolatilität: 71,58 €/m² – moderates Schwankungsniveau

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Aktuelle Wohnungspreise in Neu-Ulm
Eigentumswohnungen in Neu-Ulm sind besonders bei Berufspendlern und Familien beliebt, die urbanes Wohnen mit naturnaher Lage verbinden möchten. Die Preisdaten zeigen eine insgesamt stabile Entwicklung bei leichtem Aufwärtstrend.
📶 Durchschnittlicher Angebotspreis (Q3 2025): 3.928 €/m²
📶 Preisspanne: 3.392 – 6.748€/m² (abhängig von Lage, Größe und Zustand)
📶 Veränderung Vorquartal: +1,8 % (+70 €/m² gegenüber Q4 2025)
📶 Jahresentwicklung: +2,7 % (+102 €/m² gegenüber Q1 2025)
📶 Zweijahresentwicklung: +4,7 % (+178 €/m² gegenüber Q1 2024)
📶 Markttrend: moderat steigend
📶 Preisvolatilität: 66,99 €/m² – stabile bis leicht schwankende Preisentwicklung
Immobilienpreise im Umkreis von Neu-Ulm
Das direkte Umland von Neu-Ulm bietet eine breite Preisspanne – abhängig von Lage, Verkehrsanbindung und Ortsstruktur. Während Ulm als direkte Nachbarstadt das höchste Preisniveau hält, sind in umliegenden Gemeinden wie Nersingen oder Pfaffenhofen a.d. Roth günstigere Alternativen zu finden. Auch kleinere Orte wie Illerkirchberg oder Senden gewinnen zunehmend an Attraktivität, nicht zuletzt durch ihre Nähe zur Stadtgrenze.
🏠 Nersingen: 3.598 €/m²
🏠 Elchingen: 4.084 €/m²
🏠 Ulm: 4.669 €/m²
🏠 Donautal: 4.008 €/m²
🏠 Illerkirchberg: 3.814 €/m²
🏠 Senden: 3.947 €/m²
🏠 Pfaffenhofen a.d. Roth: 3.662 €/m²
🏠 Holzheim: 4.076 €/m²
Immobilienpreisentwicklung: Prognose & Trends
Neu-Ulm bleibt ein gefragter Standort im Großraum Ulm – auch im aktuell anspruchsvolleren Marktumfeld. Im Haussegment zeigt sich 2026 ein moderater Rückgang, während sich die Wohnungspreise wieder leicht erholen. Für das laufende Jahr ist von einer stabilen Seitwärtsbewegung auszugehen, wobei gute Lagen mit Infrastrukturvorteilen besonders gefragt bleiben.
📌 Empfehlung für Käufer:
Kaufinteressierte sollten Wert auf eine detaillierte Bewertung und realistische Preisstruktur legen. In gut angebundenen Stadtteilen finden sich attraktive Chancen – insbesondere für Selbstnutzer.
📌 Empfehlung für Verkäufer:
Eigentümer in Neu-Ulm profitieren weiterhin von einer soliden Nachfrage. Besonders gut instand gehaltene Immobilien lassen sich bei passender Vermarktung zu stabilen Preisen platzieren.
Welche Faktoren beeinflussen die Immobilienpreise in Neu-Ulm?
Die Preisentwicklung am Neu-Ulmer Immobilienmarkt wird von verschiedenen Faktoren bestimmt – sowohl auf der Angebots- als auch auf der Nachfrageseite. Dazu gehören unter anderem:
- die Anzahl verfügbarer Objekte (Häuser, Wohnungen, Grundstücke)
- Baukosten, energetische Anforderungen und gesetzliche Vorgaben
- Zinsniveau, Einkommen, Haushaltsstrukturen und demografische Entwicklung
- Infrastrukturprojekte, Verkehrsanbindung und die wirtschaftliche Lage der Stadt
Ob die Preise in bestimmten Stadtteilen steigen, stagnieren oder sinken, hängt maßgeblich vom Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage ab. Auch externe Einflüsse wie konjunkturelle Entwicklungen, politische Entscheidungen oder Förderprogramme können die Preisbildung beeinflussen – direkt oder indirekt.




